Grenzen spüren - Ein Besuch in Periana


Heute nehmen wir uns den steilen Aufstieg nach Periana mit dem Fahrrad vor. Ralf hat die Kinder mit dem e-Bike im Anhänger. Ich wage es aus eigener Muskelkraft, den Berg zu bewältigen.

Ich gehe an meine Grenze und achte sie - das ist zuweilen eine Kunst für mich, doch es gelingt mir immer besser - je mehr ich mit der Natur beschäftige. Es fühlt sich gut an, wenn auch anstrengend. Ich fühle meine Stärke. Der Weg ist extrem sportlich - die Belohnung ist eine wunderschöne Aussicht vom Plaza de Andalucía aus und ein leckeres Essen in einem gut besuchtem Restaurant, in dem wir keine Touristen antreffen.

Es ist Feiertag und der ganze Ort scheint unterwegs zu sein. Periana ist sehr lebendig, wie es scheint. Es gibt eine Kooperative, eine Ölmühle, die bekannt ist, für ihr vorzügliches Olivenöl. Und einige Restaurants. Auch ein Trödelmarkt wird hier am letzten Sonntag im Monat regelmäßig veranstaltet.

Der Spielplatz ist nur für kurze Zeit interessant - er kann mit dem "Spielplatz Natur" nicht mithalten. Vor allem bieten Spielplätze nicht dasselbe Spektrum an Erfahrungswelt, wie es die Natur bietet - sie bleibt interessant - über alle Altersklassen hinweg, während die künstlich geschaffene Welt nur von kurzer Dauer und nur für eine jeweils bestimmte Altersklasse Interesse weckt.


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