Montags-Café mit hausgemachtem Kuchen und Musik

Aktualisiert: 24. Juli 2020


Am ersten und dritten Montag, eines jeden Monats, ist der Tag, an dem auf der Molino Jesus y Maria zu hausgemachten Kuchen und wunderbarer Musik geladen wird.

Bevor wir dazu stoßen gehen uns mit der Natur verbinden - direkt am Fluss finden wir eine Stelle, dicht bewachsen mit Minze. Es duftet herrlich und ich pflücke einen Strauß für Tee und ägyptischen Gurkensalat, den ich so gerne mit Minze mache. Wir steigen in das Wasser. Wie ich später erfahre ist insbesondere getrocknete Minze ein super Schneckenschreck: https://www.youtube.com/watch?v=PUykObZNzV8 und dass die Tierchen sich auch abseilen können, erfahrt ihr hier - einfach unglaublich: https://www.youtube.com/watch?v=SfBgFz6JUtg Die Kinder genießen es sichtlich. Ich merke, wie wunderbar entspannend das Plätschern des Flusses auf mich wirkt. Die Wärme der Sonne - für die ich heute so dankbar bin. Das Barfussgehen, das angenehme, weiche Wasser um die Füße. Die Kinder spielen mit großen Bambusrohren, klettern auf die riesigen Steine, balancieren und freuen sich des Lebens. Wir nehmen uns eine Hand voll frische Oliven von einem abgebrochenen Ast, am Rande des Flusses. Ich möchte ein Rezept ausprobieren und die Oliven selbst einlegen. Ralf ist heute auf eigene Faust nach Periana gefahren um Andreas' Restaurant zu besuchen. Er genießt die spanischen Kochkünste - insbesondere die Tapas sehr. Heute ist Uwe mit Tom zu Besuch in der Molino und sie spielen indische Flöte und unglaublich liebevoll-experimentelle E-Gitarre (er bläst in die Seiten, streichelt und reibt, klopft und trommelt hin und wieder auf dem Gitarrenkörper). Unglaublich was für Töne er so entlockt. Sie sind dabei gemeinsam eine CD aufzunehmen. Ihre Musik berührt meine Seele. Ich schließe die Augen und fühle die Schwingungen. Sie lädt mich ein zu meditieren und ich lasse es wirken. Hannah (4) bestaunt die vielen neuen Gesichter und Eindrücke. Sie folgt dem Spiel der beiden außergewöhnlichen Musiker sehr aufmerksam. Am Abend fragt sie mich warum Menschen eigentlich Namen haben.

Dann sagt sie "Mama, ich heiße Schmetterling." Ich bin ganz gerührt.


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