Tag 23 | von Kosta nach Växjö


Nach einem leckeren Beeren-Bananen-Müsli ziehen wir weiter zum nächsten schönen Ort, der uns finden mag... wir möchten grob Richtung Ostküste hoch in Richtung Kalmar. Dort gibt es ein schönes Schloss. Danach möchten wir uns die weltberühmte Glaskunst im Glasriket (Glasreich) ansehen. Richtung Öland gibt es außerdem einen Elchpark, den wir besuchen möchten.

Der Himmel ist leicht bedeckt, die Sonne scheint. Wir fahren im Bus und sehen grasende Schafe. Es ziehen immer wieder Trockenmauern an uns vorbei. Die Wiesen sehen sehr trocken aus. (Das ist uns schon auf Rügen aufgefallen, dort hing am Campingplatz auch eine Karte mit den Waldbrandgefahrenzonen aus und der Großteil m Norden Deutschlands war rot oder orange markiert.)

Die starke Trockenheit scheint wohl vor allem im Norden sichtbar zu sein.

Wasser ist unser kostbarstes GUT. Auch in Deutschland könnte (Trink-)Wasserverfügbarkeit ein ernstes Thema werden.

Ich sehe viele Holz- und Backstein-Häuser und natürlich jede Menge Windräder. Überall... wir fahren Richtung Rinkaby. Wir fahren durch einen kleinen Ort. Mir fällt auf:

JEDES HAUS hat hier EINEN GARTEN.

Leider meist nur abgemähte Rasenflächen. Hier liegt Potenzial brach. Etliche Birken stehen in den Gärten, kaum Obstbäume - nur ein einziges Gewächshaus sehe ich.

Es gibt immerhin noch einen einzigen Bauern in diese Ort, wie es scheint. Ein Kartoffelfeld wird mit Wasser besprenkelt. Die Blühstreifen am Feldrand fallen positiv mir auf. Es kommt ein Abschnitt mit sehr vielen Monokulturfeldern. Dann Nadelwald und Wiesen mit Strohballen. Ein Bauer spritzt etwas auf sein Kartoffelfeld...

Wir hören Lenny Krawitz. Wir fahren an einem Friedhof mit Blühwiese vorbei. Dann machen wir einen Zwischenstopp im Coop Supermarkt. Es gibt sogar Unverpacktes. Leider hauptsächlich Süßigkeiten.

Noch 150 km bis Kalmar. Frei grasende Kühe, Heidelandschaft, Felsen und Wälder ziehen an uns vorbei. Jetzt werden die Straßen dichter befahren. Wir erreichen Kalmar, finden aber keinen geeigneten Parkplatz für unseren Bus. Alles überfüllt.

Wir beschließen kurzerhand in die Natur zu "flüchten" und finden einen idyllischen Platz im Wald, direkt am See. Wir sehen bis auf einen Mann auf einem Boot keine Menschenseele. Hier bleiben wir für eine Nacht. Es gibt eine Feuerstelle vom Vorgänger, die wir nutzen. Doch erst mal Holz sammeln. Raphael darf später das Feuer löschen uns ist ganz stolz: "Ich hab noch nie ein Feuer gelöscht." sagt er und freut sich.

Auf dem Campingplatz unterhalte ich mich mit einer Frau aus Berlin, sie sagt: "Es gibt hier keine Unverpacktläden und JEDE Gurke ist hier eingeschweißt, schlimmer als in Deutschland." Glücklicherweise entdecke ich einen ziemlich gut aufgestellten Laden ohne "Plastikgurken". Er heißt "ICA Supermarket CITYHALLEN", scheint relativ fortschrittlich und viel Ökologisches und Unverpacktes im Angebot zu haben. Auch der COOP bietet so einiges unverpackt. Leider gibt es auch hier noch genug Plastik. Ein vorbereiteter Gang zum Markt ist immer besser.


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